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„Bulgargas“ legt Klage gegen „Gazprom“ über 400 Millionen, wegen der abgebrochenen Gaslieferungen ein


Das Unternehmen schlug „Gazprom“ vorher außergerichtliche Einigung vor, allerdings habe die russische Seite angeblich in dieser Beziehung „nichts unternommen“, berichtet das Portal des Bulgarischen nationalen Radio.


SOFIA, 09.Juli, TASS


Das bulgarische staatliche Gasunternehmen „Bulgargas“ hat Klage in Höhe von 400 Millionen gegen „Gazprom“ beim internationalen Gerichtshof bei der internationalen Handelskammer in Paris eingereicht. Darüber berichtet das Portal des Bulgarischen nationalen Radio (BNR).


Der Grund der Klage ist die Einstellung der Lieferung von russischem Gas seit April 2022. BNR erklärt mit Verweis auf die Erklärung des bulgarischen Unternehmens, dass „Bulgargas“ gegenüber „Gazprom“ eine Regulierung der Frage in einem außergerichtlichen Verfahren angeboten habe, die russische Seite jedoch in dieser Beziehung „nichts unternommen habe“.


Im Frühjahr 2022 wies der Präsident der RF Wladimir Putin an, die Zahlungen für aus Russland exportiertes Gas in feindlich eingestellte Staaten nur noch in Rubel zu akzeptieren. Bulgarien hat es abgelehnt diese Bedingung zu erfüllen. Danach wurden am 27. April 2022 die Lieferungen von „Gazprom“ an das Unternehmen „Bulgargas“ vollständig eingestellt, weil die Bezahlung in Rubeln innerhalb der festgelegten Frist nicht erfolgte.


Quelle: https://tass.ru/ekonomika/21318261


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